Menu

Aluminiumgewinnung

  1. Das Gestein wird von Geologen geprüft und dessen Bauxitge ermittelt.
  2. Die Bauxitvorkommen befinden sich in der Regel unmittelbar unter der Erdoberfläche, deshalb ist die Gewinnung leicht.
  3. Das Erz gelangt vom Bergwerk in den Verarbeitungsbetrieb und wird von Verunreinigungen befreit, sodass man Aluminiumoxid oder Tonerde erhält.
  4. Die Tonerde wird in die Elektrolysewerke befördert.
  5. Die Schmelzfluss-Elektrolyse erfolgt in großen Stahlwannen, die mit Grafit (Kathode) ausgekleidet sind. Die Anode besteht aus Graphitzylindern, diese tauchen in die Schmelze. Für die Elektrolyse wird in Kryolith geschmolzene Tonerde verwendet (dadurch wird der Schmelzpunkt stark gesenkt). Durch den Stromfluss entsteht an der Graphit-Anode Sauerstoff, der mit dem Kohlenstoff der Elektroden zu Kohlenstoffdioxid reagiert. Das Metall ist schwerer und setzt sich am Boden ab. Aus vier Tonnen Bauxit werden zwei Tonnen Aluminiumoxyd gewonnen. Nach der Elektrolyse wird das Aluminium gereinigt und hat dann eine Reinheit von ungefähr 99,9 Prozent.
  6. Abhängig von der weiteren Bearbeitung, wird dann das Metall in eine entsprechende Form gebracht.

Interessante Daten:

  • 4 Tonnen Bauxit - > 2 Tonnen Aluminat - > 1 Tonne Aluminium
  • 1 kg Aluminium, eingesetzt bei der Herstellung eines durschnittlich dimensionierten Lastkraftwagens senkt die Kohlenstoffdioxydemission in die Umwelt um 28 kg.
  • 1 kg Aluminium, eingesetzt bei der Herstellung eines Busses im Stadtverkehr, senkt die Kohlendioxidemission in die Umwelt um 40-45 kg.
  • Aluminiumerzeugnisse können kostengünstig repariert werden.